Architekturberatung im Software-Engineering
Evaluation von Systemstrukturen und Entwicklungsprozessen
Softwarequalität ist dynamisch und das Resultat aktiver Steuerung.
Gleichzeitig wächst die Komplexität technischer Systeme rasant und verlangt eine gezielte Steuerung
(controlled Self-Governance).
Um Qualität, Stabilität, Leistungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit systematisch zu erhöhen,
werden Steuerungsinstrumente und Methoden der Verifikation und Validierung speziell
für industrielle Systeme ständig weiterentwickelt.
Eine systematische Analyse entsprechend den Empfehlungen der NIST SP 800-160 Vol. 2 Rev. 1:2021 orientiert sich an (A) elementaren Eigenschaften und (B) funktionalen Mechanismen.
A: Prävention (evolutionär und systembedingte Änderungen),
Reaktion (Anpassung und Aufrechterhaltung und Lessons‑Learned) sowie
Wiederherstellung (Restoration und Evolution).
B: Anticipation/Prevention,
Detection/Containment (Reaktion und Aufrechterhaltung kritischer Funktionen) sowie
Recovery und Adaptation.
Die Evaluation von Softwaresystemen und Entwicklungsprozessen ist ein sozio-technischer Audit-Prozess;
der methodische Kern ist ein erweitertes Unified Industrial Resilience Model (euIRM)
für funktionale Sicherheit im industriellen Umfeld.
Das euIRM lässt sich als integriertes Rahmenwerk zur Bewertung der System-Resilienz verstehen,
das aus fünf Dimensionen besteht: Architecture (A), Identity (I), Failover (F), Visibility (V), Autonomy (U).
Systemstörungen werden über die Diemension Adversary (X) abgebildet (Distributed Tracing Szenario).
Die Konzepte der System-/Software-Resilienz gewinnen zunehmend an Interesse.
Die Gründe reichen von Modellen der geteilten Verantwortung, wie das sogenannte Shared Responsibility Model,
über sozio-organisatorische Verhaltensmuster und Vorfälle, wie beispielsweise im Apache Log4j-Projekt
(CVE-2021-44228 - NVD)
- Für eine unabhängige Studie stehen wir gerne zur Verfügung